Steile Abfahrten und knackige Anstiege beim Ghost Kids Bike Cup in Weißenfels

Louis Richter und Axel Hunger nehmen Pokal mit nach Hause

Es ist kaum einen Monat her, da war Weißenfels mit dem Jahrhunderthochwasser in allen Medien. Nun wollen wir Weißenfels nochmals in die Medien bringen – mit einen super organisierten Lauf zum Ghost Kids Bike Cup. Steile Kurven, harte Single Trails und kurze knackige Anstiege bestimmten die Strecken in Weißenfels. Das Wetter und die trockenen Strecken machten daher das Rennen zu einem besonderen Erlebnis. Bevor die Rennen aber gestartet werden konnten musste die Startaufstellung ausgefahren werden. Dazu hatte jeder Starter einen Single-Trail zwei Mal zu absolvieren. Die zwei gefahrenen Zeiten wurden addiert und somit die Startaufstellung ausgefahren (der Schnellste vorn – der Langsamste hinten).

Pechvogel der Qualifikation war nach dem ersten Lauf in der U 15, Moritz Dehne. Er entwickelte bei einem kurzen Antritt so viel Kraft auf den Pedalen, dass das komplette Schaltwerk abgerissen wurde. In der kurzen Pause bis zum zweiten Lauf, hatte daher das Serviceteam alle Hände voll zu tun, um das Wettkampfgerät wieder fahrbar zu machen. Durch den verpatzten ersten Lauf reichte es aber nur für einen Startplatz im Mittelfeld. Beim anschließenden Rennen war Moritz wieder voll da und fuhr einige Plätze nach vorn. Fürs Podest reichte es am Ende jedoch nicht. Harte Kämpfe gab es in der U13 für Louis Richter und Maxime Glöckner. Nachdem Louis zum Start in Führung lag, hatten plötzlich noch zwei weitere Fahrer Interesse am ersten Platz gezeigt und ihm ordentlich eingeheizt. Nach drei Runden musste sich Louis geschlagen geben und landete auf einem ordentlichen 3. Platz. In einer größeren Verfolgungsgruppe dahinter gab Maxime Glöckner alles und kämpfte bis zur Ziellinie um einen guten Platz im Mittelfeld.

Auch für Gregor Tietze lief das Rennen optimal. Auf den geraden schnellen Passagen spielte Gregor seinen Trumpf mit dem 29er Rad aus. Leider hatte die Strecke auch enge Kurven und einige Sprünge, wo die Konkurrenz mit ihren kleineren Rädern im Vorteil war. Am Ende verpasste Gregor dass Treppchen nur knapp und freute sich dennoch über seinen 5. Platz. Zu einen immer beständigeren Fahrer, entwickelt sich Axel Hunger. Einmal mehr zeigte er Kampfgeist und Ausdauer, was am Ende für ihn, einen sicheren 3. Platz in der U11 bedeutete.

So, nun ist die erste Hälfte der Rennsaison vorbei. Die Sportler des RSC 93. Marienberg freuen sich jetzt auf ihre wohlverdiente Sommerpause. Aber auf die faule Haut legen, gibt es für unsere Sportler nicht. Es wurde die letzten Wochen viel beobachtet, gelernt und an der Technik "gefeilt". Jetzt ist es die Aufgabe für Trainer und Betreuer dies alles im Training neu zusammenzufügen um die Fahrer zu optimieren. "Den Grundstein in den Gesamtwertungen haben wir gelegt, nun wird verteidigt und noch weiter nach oben gekämpft."




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